Winterpony (gebundenes Buch)

ISBN/EAN: 9783772529689
Sprache: Deutsch
Umfang: 320 S.
Format (T/L/B): 3 x 22 x 14.5 cm
Lesealter: Lesealter: 12-99 J.
Einband: gebundenes Buch
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In den weiten Wäldern Sibiriens streift zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein junges weißes Pony frei im Schutz seiner Herde umher. Doch alles ändert sich, als es von Menschen gefangen wird. Zusammen mit zwanzig anderen Ponys wird es als Zugpferd für die Expedition von Robert F. Scott ausgewählt, der als erster Mensch den Südpol erreichen will. Ein Abenteuer beginnt. Die Männer geben dem Tier auch einen Namen: James Pigg. Als das Team den Boden der Antarktis betritt, wird das Pony zum Teilnehmer eines spektakulären Wettrennens. Denn Roald Amundsen hat überraschend angekündigt, ebenfalls als Erster den Südpol betreten zu wollen. Aber nur eine Mannschaft kann gewinnen, und nicht jeder kann überleben - noch nicht einmal die Tiere.
Iain Lawrence geboren in Sault Ste. Marie, Ontario, studierte Publizistik und arbeitete für verschiedene kleinere Zeitungen. Er ist begeisterter Segler, Kenner einsamer Inseln, Journalist und Jugendbuchautor und lebt auf den Gulf Islands in British Columbia. Zunächst verfasste er zwei Reisebücher, bevor er sich dem Schreiben von Jugendromanen zuwandte. Mehrfach ausgezeichnet wurde seine Hochseetrilogie Strandpiraten (Edgar Allan Poe Nominee), Schmuggler und The Bucaneers. Im Verlag Freies Geistesleben sind bereits mehrere Kinder- und Jugendbücher von ihm erschienen, zuletzt das für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte Buch Der Riesentöter.
Captain Scott war gnadenlos; wir mussten die dreizehn Meilen pro Tag schaffen. Aber jeder Marsch war schlimmer als der zuvor, und die Männer waren genauso erschöpft wie die Tiere. Unter dem tiefen Schnee, durch den wir wateten, befand sich eine Kruste, die manchmal brach. Patrick sackte genauso oft ein wie ich, und dann versanken sogar seine Arme und Hände im Schnee. Seite an Seite kämpften und stolperten und hievten wir uns vorwärts. Und niemand dachte an Umkehr. So stark war das Verlangen der Männer nach dem Pol. Sie würden niemals umdrehen, komme, was da wolle.